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Die Hamburger Indie-Punks ULF sind angetreten, das Erbe von Turbostaat, Captain Planet und duesenjaeger anzutreten. Moment, das Erbe? Nein, alle diese Bands sind doch quicklebendig. Was können ULF denn jetzt tun, um eine eigene Note zu entwickeln?

Gehen wir mal kurz zurück. Die Band hat sich im Sommer 2014 gegründet und besteht aus fünf Mitgliedern von denen keines Ulf heißt. Basis sind neben den vorgenannten Bands auch Texas Is the Reason und Mineral. 2016 erschien das Demo/die EP Vier gute Lieder, 2017 Demo des Monats im Vision. Danach konnte die Band für ihr Debütalbum bei My Favourite Chords (LP/Digital) sowie Moment Of Collapse Records (CD) unterkommen. Das Album erscheint nun am 12. April 2019.

Mitgebracht von der EP haben sie Heilige Handgranate und Stress bei Penny, dazu gesellen sich sieben auch ganz gute Lieder, aus denen die Single Graf Grauenstein und Graue Eichen herausstechen. Turbostaat als Einfluss lässt sich sicherlich nicht abstreiten, die Texte sind auch mal wieder kryptisch angehaucht, aber nicht uninteressant. Etwas mehr Pop als bei den vorgenannten Bands, ab und an auch etwas mehr Aufbruch als Melancholie.

Insgesamt ein solides Debüt. Ein bisschen fehlt mir noch das Herausstellungsmerkmal. Aber nicht unsympathisch…

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Ninetynine

01. Geister
02. Graf Grauenstein
03. Schreibmaschine
04. 2 Tage
05. Stress bei Penny
06. Bei den Alten
07. Weil ich was will
08. Eule
09. Graue Eichen
10. Heilige Handgranate
11. Ostwind

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