2LegsBad - Rant Is My Spell... Money My Wand (2020)
2LegsBad - Rant Is My Spell... Money My Wand (2020)

Dieses Review wurde von unserer Gastautorin Anita Müller verfasst – hinterlasst doch mal ein Kommentar, wie ihr ihre Plattenkritik fandet. Und wenn auch ihr euch einmal am Schreiben probieren wollt, dann meldet euch gerne bei gunnar@awayfromlife.com!

„Two legs bad, four legs good“ tönt es aus den Boxen beim Starter Animal Farm. Der gleichnamige Roman hat die Band 2LegsBad auch eindeutig inspiriert – sowohl bei der Wahl des Bandnamens, als auch zu den inhaltsschweren Texten. Denn diese zeigen sich betont sozialkritisch, anti-rassistisch und dienen als Kritik an den Fehlleistungen der Zweibeiner auf der Welt.

Anfang 2020 hat die Band vorerst eine rein digital erhältliche EP Animal Farm (Review) veröffentlicht, auf der sich bereits vier Songs des späteren Longplayers befinden. Mitte Dezember folgte dann das Debüt-Album Rant Is My Spell… Money My Wand mit neun Songs.

Das Debüt-Album ist musikalisch geprägt von dumpfer Grundstimmung, klassischen Hardcore-Riffs sowie Metal- und Punk-Anleihen. Die grollende Stimme erinnert mich an den Sänger der Maastrichter Right Direction und auch etwas an den ehemaligen Sänger der Ryker’s Kid-D.

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2LegsBad bezeichnen sich selbst als Musik-Junkies, die seit vielen Jahren in allen möglichen Bereichen des Hardcore unterwegs sind.
Man merkt, dass ihnen der klassische Hardcore am Herzen liegt. Diesen haben sie mit der Platte nicht neu erfunden, aber das wollten sie damit sicher auch nicht. Mir gefällt der DIY Gedanke hinter dem Album, dass diese noch junge Band (gegründet 2019) auf die Beine gestellt hat.
Das Artwork der CD und ein beigelegter Sticker machen auch optisch echt was her.

2LegsBad (Band)
2LegsBad (Band)
Beim dritten Song Dreaming habe ich beim ersten Hören besonders aufgehorcht. Das Stück ist doch etwas anders als der Rest des Albums. Der Gesang am Anfang erinnert mich an alte Crossover Voices und die Art zu Singen wie einst bei den Freaky Fukin Weirdoz. Und es klingt verdammt gut, davon würde ich mir für kommende Stücke mehr wünschen.

Es würde sicher gut tun, wenn da noch etwas frischer Wind mit in diese dumpf vor sich hin rollende Stimme käme.

Generell habe ich mir beim mehrmaligen Durchhören des Albums oft gedacht, dass ich diese Band einfach mal live sehen müsste, da hätte ich richtig Bock drauf!
Denn die Spielfreude hört man raus und das muss live wirklich mitreißend sein.

Unterm Strich ist es ein Album für Fans klassischen Hardcores, die keine neuen Twists erwarten. Für mich fehlt noch etwas Pep, aber ich kann mir vorstellen, dass die Jungs den in Zukunft noch rausholen können.

Tracklist

  1. Animal Farm
  2. Light Emitting Deity
  3. Dreaming
  4. Hate SongYou Won’t Ruin This Pit
  5. Rant
  6. You Will Remember Me
  7. Godsend
  8. Never Again!
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