The Channel Rats aus Hamburg gründete sich bereits 1982 und zählen somit zu den dienstältesten Punk-Rock Bands der Republik. Nach mehr als zwei Jahrzehnten Bandpause hat sich die Band 2012 mal wieder zum „Punk-Rocken“ verabredet und veröffentlichte im Dezember vergangenen Jahres gleich einmal ein neues Album, dass auf den Titel „Worst Days“ getauft wurde.

Dieses enthält 11 Songs, die sich sowohl aus neuen, als auch alten Material, dass neu aufgenommen wurde, zusammensetzt. Musikalisch geboten wird dort straighter, flotter Punk-Rock, der mit einer ordentlichen Rock’n’Roll Kante daherkommt. Die Songs machen kurzweilig jedenfalls richtig Spaß und man kann sich vorstellen, dass The Channel Rats auch live ordentlich „zünden“.

Sehr eingängig und unkompliziert das Ganze, wodurch „Worst Days“ sich schnell in den Kopf festbeißt. Für Ohrwurm-Feeling sorgen auch die häufig auftretenden Backgroundgesänge. Ich fühle mich hier und da an einen Mix aus US Bombs und dem Soundtrack von The Rocky Horror Picture Show erinnert. Auch Psychobilly-Einflüsse sind wohl klanglich als auch textlich (Night On The Graveyard) unüberhörbar!

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Bemerkenswert ist, dass sich das Original-Line-Up zu dem 2016 veröffentlichten Release kaum geändert hat. So setzt sich Channel Rats mit Steder am Gesang und Stickel und Bodo an den Gitarren noch aus drei Gründungsmitgliedern aus 1982 zusammen. Das sieht man bei den ganzen Comebacks doch recht selten.

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