Wie beim Bericht der Warm-Up-Show schon erwähnt… Es ist/war so dermaßen heiß. Wow. Aber dieser Fluß, diese Bühne im Wald, das hillft schon ein bißchen, alles gut zu ertragen. Auf jeden Fall bringe ich dieses Jahr etwas Variation rein, und berichte Euch von den einzelnen Tagen. Let´s go!
Somit gehen wir einfach mal in den ersten offiziellen Festivaltag und schauen uns das Line Up mal an. Beachstage, immer ein Fest. An diesem Tag haben Chump eröffnet und auch wirklich geliefert. Der Strand war schon sehr gut gefüllt und das blieb auch bei For I Am aus Belgien so. Feierlaune, noch nicht komplett im Arsch. Das ist der Vorteil, wenn man an Tag 1 oder 2 dran ist. Altitude, Dead Fish und Ballyhoo! hab ich dann verpasst. Erstmal dringend ins Wasser und danach war ein Interview zu führen, welches ihr bald auch hier lesen könnt. Zu The Meffs bin ich dann nochmal kurz runter, hab aber tatsächlich nur noch die letzten paar Sekunden mitbekommen. Auf Grund der Publikumsreaktion schließe ich aber, dass es super war. Ich hab The Meffs eh schon mehrfach gesehen und kann mir nix gegenteiliges vorstellen.
Also war ich erst zur Main Stage wieder am Start, dafür aber so richtig. Adolescents machten hier die Opener. Old School as fuck, aber ein Brett, welches erstmal getoppt gehört. Das war sehr sehr sehens-und hörenswert. Danach hab ich mich sehr auf The Casualties gefreut, denn ich mag die seit ihren Anfängen und wenn etwas Musik for the Punx ist, dann das. Die Stage war dann am Ende auch dementsprechend voll mit Menschen, so dass sich die Band selber nicht mehr gefunden hat. Als das dann vorbei war, musste ich mich etwas beeilen, denn Yotam Ben Horin (Useless ID) war auf der American Socks Bühne mit seinem Solo-Akustik-Projekt. Sehr viele haben sich dort eingefunden und mitgesungen und als er dann sein Cover von „International You Day“ (No Use For A Name) zum Besten gegeben hat, da gab es die ein oder andere Gänsehaut.
Danach dann zurück und zu Stick To Your Guns. Leck, haben mich die NICHT abgeholt. Ich hab sie jetzt echt schon mehrfach gesehen, aber irgendwie war ich von diesem übertriebenen Gebrülle, den 3572 Fucks und der Aggressivität einfach nur genervt. Schade irgendwie, denn grundsätzlich mag ich sie schon sehr. Aber irgendwie konnte diesmal auch „We Still Believe“ den Karren für mich nicht aus dem Dreck ziehen. Somit konnte es dann ja nur aufwärts gehen und das war auch klar, denn eine meiner All-Time-Favorites waren dran: Good Riddance. Ein Set aus Klasiikern, neueren Songs und von mittendrin ließen auch wirklich keine Wünsche mehr offen. Das war stark, authentisch und (im Vergleich zu manch anderer Band) auch ohne Verstärkung vom Band. Das Publikum tat das Übrige und ließ diese Show zu einem Highlight werden.
Somit wurde es echt spannend, wie es Hot Water Music danach gehen sollte. Man könnte meinen, es wäre schwierig… aber es war alles andere. Eine energetische Show, Tempo, Stimmgewalt und bis auf den letzten Ton perfekte Show. Das war es, was geliefert wurde und daher gab es auch in der Crowd kein Halten mehr. Die vertrauten Akkorde dann am Ende und ich glaube, Band, Veranstalter und Crowd konnten den Tag völlig zufrieden abschließen. To be continued…




















