Punk Rock Holiday 2026 Flyer
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Wir sind doch gerade erst angekommen! Jetzt schon der letzte Tage? Die Zeit verfliegt hier so dermaßen, dass man es eigentlich nur an der Kaputtheit des Körpers merkt. Diese Tage sind so schön, wie sie anstrengend sind. Aber zumindest ist am Ende auch nochmal gewaltig was geboten. Wie immer natürlich erstmal zu den Shows auf de Beach Stage. Jaja Bojz aber verpasst, weil irgendwie die Zeit übersehen. Somit dann aber pünktlich zu Potato Mushroom aus Slowenien vor der Stage und die waren richtig gut. Melodisch, Power und gute Laune. So das Credo und das braucht es am Freitag auch. Danach dann Fair Do´s, aber leider haben die mich nur ganz ganz wenig berührt. Irgendwie fand ich den Sound und auch das Gebotene nur zum kleinen Teil gut, so dass ich dann zum Baden abgewandert bin, um neue Kräfte für Primetime Failure zu schöpfen. Hätt ich mir sparen können. Ich hab die Jungs nicht zu ersten Mal gesehen und fand sie bisher auch immer top, aber diesmal war es mir entschieden zu lahm. Schade, aber auch das darf mal sein.

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Und schon nähern wir uns dem Ende der Beachstage. Eine slowenische Hardcorepunk-Band namens Lim Smrad In Zila kam auf die Bühne. No great expectations und die wurden um Meilen übertroffen. Das war geiler Punk. Nicht zu aggressiv und dennoch Power und Schub vom ersten Ton weg. Die werd ich auf dem Schirm behalten. Da darf gerne was zu uns nach Deutschland schwappen. Das Finale des diesjährigen Punk Rock Holiday auf der Beach Stage war dann den Rumkicks aus Südkorea vorbehalten. Wow, da war nochmal sauber was los. Die wollten wohl sehr viele nicht verpassen und das gönnen ich den drei jungen Koreanerinnen von Herzen. Sie machen seit 8 Jahren Musik und auch der trockene Humor von Sängerin Jeong Yeawon trifft meinen Geschmack und somit ins Schwarze. Einfach cool und ein toller Abschluss am Strand.

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Nun denn, auch die Main Stage hat natürlich nochmal geöffnet und ein sehr viellseitiges und hochkarätiges Programm am Start. Split Dogs mit ihrem durchschnittlichen Streetpunk eröffneten hier. Ja, es ist immer Geschmackssache. Und wenn die Bands nicht dementsprechend Fans hätte, dann wäre sie nicht hier. Mir muss ja auch nicht immer alles gefallen, denn sonst hätte ich auch nie Zeit, mal ein Stück Pizza zu holen oder in Ruhe kacken zu gehen. Ne, im Ernst, ist halt nicht so mein Ding. Danach dann schon eher was, auf das ich mich gefreut habe: Total Chaos. Sie sind halt so eine Band, an denen man in einem Punkerleben nicht vorbei kommt. War cool, mehr aber auch nicht. Vielleicht höre ich mich einfach langsam ab von dem dauernden Geballere und brauch es etwas melodischer. Wer weiß…

Das Melodischere sollte aber auch gleich folgen, denn The Cloverhearts haben ganu das im Gepäck. Ich hatte die Folkpunker eh gerade erst mit ihrem neuen Album Germaniac! in Bearbeitung, somit war ich durchaus gespannt auf die Live-Performance. Und was für eine Überraschung, es war genau das Richtige zum richtigen Zeitpunkt. Denn bei aller Liebe zu Bands wie Total Chaos, jetzt brauchte es dringend junges, frisches und melodisches Stückwerk, um die lädierten Knochen noch einmal herzurichten. Auch die Vorbereitung für die Skatepunk-Macht aus Schweden. Denn Satanic Surfers sollten folgen und seit ihrer Wiedervereinigung vor gut 10 Jahren sind sie wieder ein unverzichtbarer Teil der Szene. Waren sie immer, aber jetzt zumindest wieder Live. as ich bei ihnen halt auch so feiere, sie spielen wirklich immer Songs von der allerersten EP Skate to Hell oder auch das grandiose Don´t Skate on my ramp von der Keep Out!. Das war für mich damals schon eine Offenbarung und deswegen ist zum Einen der Nostalgiefaktor groß, zum anderen natürlich die allgemeine Qualität, welche die Schweden an den Tag legen. Und wie wir alle Wissen: Ein Drummer als Sänger, bei diesem Tempo, bei diesen teilweise komplexen Songs, das musst du auch erstmal so machen. War/ist/bleibt ein Pflichttermin, egal wann ich sie sehen kann.

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So Leute, jetzt meine Abrechnung mit Lagwagon. Dauert noch kurz bis ich ein Fazit ziehe, denn zuvor möchte ich etwas los werden. Lagwagon sind DIE Fat Wreck Band der ersten Stunde. Sie sind eine Band, die mich immer abgeholt haben, die ich immer wieder neu für mich entdecken konnte. Aber sie waren für mich noch nie ein Headliner auf einem Festival. Immer der Co-Headliner, immer sehr gut als Band vor den Partybands, vor den noch größeren und so. Drum bin ich mit sehr gemischten Gefühlen an die Sache gegangen. Aber ok, das war schon stark. Und wenn man Songs wie May 16th, Violins oder Making Friends gut positioniert, dann kann das schon funktionieren…und hat es auch. Meine Sorgen völlig unbegründet, Joey und seine Jungs haben geliefert. Und ich bin zufrieden.

Das war es dann auch mit dem PRH 2.6. Jetzt bleibt nur noch die Ungewissheit, ob es den Spaß hier nach 2027 auch geben wird. Ich hoffe es ganz arg, aber diese Entscheidung wird wohl Ende des Jahres fallen, wenn hier Landtagswahlen (oder das Pendant dazu) waren. Bis dahin bleibt die Hoffnung und die Vorfreude auf 2027 wenn es wieder heißt.

WELCOME TO PUNK ROCK HOLIDAY!

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