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Nuclear Blast

Das Album Russian Perfume von Hatehug bringt elf kompromisslose und rough-straighte Knaller auf den Plattenteller, kann ich euch sagen. Ehrlicher, aggressiver 80er Hardcore-Punk, der wie eine Mischung aus den punkigeren, kleinen Geschwistern der Stooges und Negative Approach klingt, wird hier ohne Schnörkel zum Besten gegeben. Erschienen ist das gute Stück auf Subzine Records.

Ich hatte mir das Album bereits angehört und wollte Hatehug gern noch live sehen, denn der Name hat mir schon was gesagt, mal hier und da gehört oder vielleicht gelesen, aber um mir ein richtiges Bild der Kombo zu machen bot sich mir der Gig von ihnen in Dresden an. Naja, mein erster Eindruck von Russian Perfume hat sich bestätigt – sympatische, destruktive/ aggressive/ angepisste, direkte Roughness (wenn man das so nennen kann). Keine Künsteleien, sondern sich einfach mal den Frust von der Seele gerotzt. Ist natürlich Geschmackssache und für manche mag es „immer das gleiche“ und ausgelutscht sein – ich fands geil! Ich meine, schaut euch diese Tracklist an, da ist der Name „Hatehug“ Programm:

1. Waterboarding Contest
2. Blood Blister
3. Selective Mutism
4. CFS (Chronic Fatigue Syndrom)
5. Carbon Chewer
6. Deep Throat Society
7. Green
8. Cynical Small Talk
9. Retard Mastermind
10. Sorrow Breeder
11. Dogma Fuckfest

- Umfrage -
AWAY FROM LIFE Leserumfrage 2020

Und davon überschreiten nur zwei Songs die Zwei-Minuten-Grenze! Es ist ein gutes Punkbrett nach dem Motto: Keep it simple. Das soll keineswegs abwertend klingen, sondern manchmal ist weniger einfach mehr und That´s it. Das ist ehrlich und das merkt man auch, das hat Charakter und der überzeugt am Ende.

Nichtsdestotrotz ist das Album knackig-tight eingespielt und diese Feinheiten zeigen das Know-How von Hatehug. Mehr bleibt mir dazu nicht zu sagen, es ist einfach solider 80er Hardcore-Punk. Zieht es euch rein, behaltet die Band im Auge und geht auf deren Shows, denn die fetzen. Sie werden definitv zu wenig gewürdigt wie ich finde!

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Die Spotify-Playlist zu unserem Jahresrückblick: Best-Of Hardcore-Punk 2020:

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Ahoi! Ich bin Felix, komme aus Dresden und bin seit Mai 2017 bei AWAYFROM LIFE aktiv. Hier schreibe ich hauptsächlich Reviews und Konzertberichte, wirke bei „10 Records Worth To Die For“ mit und schreibe ab und an einen News-Artikel. Musikalisch fühle ich mich im Punk-Rock zu Hause und steh‘ da besonders auf alles was in die Rubrik „Raw’n’Dirty“ passt! Je nach Gemütslage schwankt die bpm-Anzahl. Ich bin ansonsten Student in Dresden und spiele in der Band Deep Shining High Gitarre. Ich bin gerne draußen unterwegs, gehe auf Konzerte und verbringe liebend gerne eine gute Zeit mit Leuten, die ich gerne habe. Wandern (also auf richtigen Bergen) fetzt, bouldern auch und in der Natur mal die Ruhe genießen finde ich auch schön. In diesem Sinne, UP THE PUNX!

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