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Nur noch wenige Nächte schlafen, dann ist es endlich soweit, nein, nicht Weihnachten, aber so ähnlich. Lagwagon präsentieren uns am 04. Oktober 2019 endlich ihren heiß ersehnten Nachschub über Fat Wreck Chords.

Natürlich fragt man sich zwischenzeitlich schon, hat es das kalifornische Punkinventar überhaupt noch drauf bzw. was geht denn da noch? Doch schon beim ersten Reinhören in Railer merkt man, die Jungs um Joey Cape können es noch und da geht auch was, vielleicht um einen Touch erwachsener, aber auch den Kaliforniern muss man zugestehen, als Veteranen des Skatepunks in Würde altern zu dürfen.

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Fangen wir von vorne an, schon alleine das Cover ist ein echtes Highlight, man fühlt sich zurückversetzt in die Zeiten, in denen Skatepunk ganz groß war und man selbst den ganzen lieben langen Tag auf Rollen unterwegs war.

Lagwagon - Pressebild, 2019
Lagwagon – Pressebild, 2019

Ware gleich Werbung, in dem Fall gleich Cover? Ja freilich! Railer flutscht nur so ins Ohr, denn es bietet dem Lauscher alt bekannte Vibes und Fragen wie „whats another word for fuck?“ Textlich spielt es sich auf dem Album sozialkritisch ab, die Band schwelgt aber auch hier und da in der Vergangenheit. Klar kann man jetzt sagen, Boah wie langweilig, immer das selbe, doch sie Treffen damit genau ins Schwarze, denn gerade jetzt sollte man zynische Texte immer wieder auf die Tagesordnung setzen.

Natürlich geht es nicht nur ernsthaft zu, wie wir wissen hat es die Band auch faustdick hinter den Ohren, so hat man gleich mal die Katze Jini von Joeys Tochter im gleichnamigen Song verwurstet. Lagwagon bedienen sich auf Railer keiner großen Abwechslung, sie machen einfach das, was sie am besten können. Und auch Lagwagon können nach über 25 Jahren auf dem Punkbuckel noch mit dem ein oder anderen lagwagonististischsten Song ever um die Ecke kommen, Railer hat gleich ein paar davon.

Lagwagon (Pressebild, 2019)
Lagwagon (Pressebild, 2019)

FAZIT:

Textlich sowie musikalisch macht den Kaliforniern keiner mehr was vor, witzig, wortgewandt, stilistisch und melodisch ist Railer eine Scheibe die auf eine erwachsene Art „Oldschool Catchy“ ist, Skatepunk is back Baby!

Was Joey selbst zum neusten Werk sagt und was er sonst noch so zu erzählen hat, findet ihr hier.

Tracklist

    1. Stealing Light
    2. Surviving California
    3. Jini
    4. Parable
    5. Dangerous Animal
    6. Bubble
    7. The Suffering
    8. Dark Matter
    9. Fan Fiction
    10. Pray For Them
    11. Auf Wiedersehen
    12. Faithfully

Lagwagon – Railer-Release-Tour 2019

06.11. UK – Birmingham – O2 Academy 2
07.11. UK London – O2 Shepherd’s Bush Empire
08.11. UK – Leicester – O2 Academy
09.11. UK – Bournemouth – O2 Academy
11.11. FR – Paris – Petit Bain
12.11. IT – Milan – Live Club
14.11. IT – Bologna – Estragon Club
15.11. IT – Roncade – New Age Club
16.11. SL – Ljubijana – Kino
17.11. AT – Wels – Alter Schlachthof
19.11. DE – Berlin – SO36
20.11. DE – Munster – Skaters Palace
21.11. NL – Amsterdam – Melkweg

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