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Insanity

Rock gegen Rechts-Konzerte haben in der linken Szene eine lange Tradition und basieren letztlich auf den Rock Against Racism-Konzerten in den 1970ern in England. Eine feine Sache gegen rechts aufzustehen und Geld für antifaschistische Aktionen zu sammeln. Dieses Konzert wurde im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus veranstaltet udn war eine Gemeinschaftsveranstaltung des Regionalverbands Saarbrücken, des Café Exodus (Jugendcafe), des Bunds der katholischen Jugend, irgendein Symbol, das ich nicht deuten konnte, sowie der DGB Jugend Rheinland-Pfalz/Saarland.

Es spielten neben den beiden in der Überschrift genannten Bands auch noch Suicide Sailor und Psychopilot, beide aus SB. Doch das schaffte ich leider zeitlich nicht. Grüße an die Bands und ihren Auftritt für die gute Sache.

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HC-Punk-Umfrage

Shreddar aus St. Wendel spielen „Provinzpunk in your Stammtischfresse!“ An der Gitarre der gute Sven von Steinbeisser. Sängerin Mona beherrschte ihr Handwerk und der Auftritt machte auch Laune, aber was war mit dem Sound los? Da fehlte doch etwas der Druck und manche Songs waren auch nicht so gut zu erkennen. Schade. Aber dennoch ein schöner Auftritt der noch jungen Band. Viele waren glaube ich wegen dieser Band gekommen, denn danach leerte es sich etwas.

Tony Gorilla waren extra aus dem Ruhrpott angereist, um das trotz Abwanderung gut gefüllte Studio 30 zu rocken. Ihr prägnanter Hardcore zündet prinzipiell jede Party und bei der Show gabs dann auch endlich Pogo und Crowdsurfing zu sehen, während es bei Shreddar noch etwas verhaltener zur Sache ging. Zumindest in den ersten drei Reihen war dann auch einigermaßen Action. Tony Gorilla rührten auch ordentlich die Werbetrommel für das Punk for Help am 14. September 2019in Neunkirchen, wo sie auch spielen werden. Haben leider den Bandnamen von Headliner The Toten Crackhuren im Kofferraum nimmer so ganz auf die Reihe bekommen. Nur noch wenige Restkarten, haha… Aber ernsthaft, Karten gibts über Tante Guerilla und ich kann nur jedem empfehlen, sich dort ein Ticket zu besorgen. Das Line-up hat es in sich… Auch wieder so eine Ankündigung, die ich eigentlich noch schreiben wollte… ach ja…

Zurück ins Studio 30: der Tony Gorilla-Auftritt war auf jeden Fall super. Die Chemie zwischen band und Publikum stimmte auch. Am Ende gabs sogar noch ne LP für mich als Ausgleich für ein verpatztes Interview, das ich mit der Band im Rahmen der letzten Tour führen wollte… Feiner Zug! Vielleicht klappt es ja jetzt im Vorfeld von Punk for Help. Von den anderen Bands wollte ich auch noch was kaufen, aber die hatten ihr Merch schon weggeschafft. War etwas misslich, das das Zeug oben und nicht im Keller feilgeboten wurde.

Am Ende bleibt nur noch der Aufruf: Leute, besucht mehr Konzerte, vor allem, wenns um die gute Sache geht…

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Demons Run Amok
 

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