Tempel ist eine brandneue Band um den Kvelertak-Schlagzeuger Kjetil Gjermundrød, die er zusammen mit seinen beiden Brüdern Espen und Inge sowie seinem Jugendfreund Andreas Espolin Johnson gegründet hat.

Wie bei seiner Hauptband verbirgt sich hinter der fiesen, an den Black Metal angelehnten Ästhetik ein rockiges Gerüst, das vor allem durch den Gesang auch sehr Hardcore- und viel punklastiger daher kommt, als bei Kjetils Hauptband. Das Infoblatt legt Hellacopters, Mastodon und Enslaved nahe, und dem mag ich auch gar nicht widersprechen. Allerdings gehe ich nicht mit, das Fans von Guns ‘n’ Roses und Thin Lizzy die Musik auch gefallen könnte. Gut, ich selbst höre eigentlich auch alle genannten Bands, aber das muss ja nicht auf jeden zutreffen,

Während die ersten der insgesamt neun Songs eher metallastig daher kommen, wird das Album gegen Ende immer rockiger. Abschlusstrack Farewell enthält Gastvocals von der Singer-Songwriterin Benedicte Edvardsen, die ansonsten bei der Jazzband ;owlith ihre Gesangeskünste unter Beweis stellt.

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Insgesamt ein sehr gut zu hörendes, interessantes Album.

Das selbstbetitelte Album erschien am 22. März 2019 über Jansen Records und ist digital, auf 12“ Black Vinyl und als CD erhältlich.

1. Vendetta 02:59
2. Wolves 03:56
3. Uninvited 04:10
4. Afterlife 04:13
5. Confusion 03:49
6. Forest Cemetery 05:06
7. Fortress 05:06
8. Torches 06:15
9. Farewell 04:25

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