The Old Firm Casuals sind zurück mit ihrem neuen Album Holger Danske. Und man muss schon sagen, Lars Frederiksen kann sich wohl kaum über Arbeit beklagen, Rancid, seine Bastards, Stomper 98 und Old Firm Casuals. Wie der das schafft? Keine Ahnung…

Auf Holger Danske gibt es im Vergleich zu dem Vorgänger keine großartigen Veränderungen. Hymnischer, melodischer Punkrock mit starken Oi!-Einflüssen, der allerdings gut auch in die nordischen Länder passen würde. Darauf weißt ja quasi der Titel schon hin, Holger Danske ist ein dänischer Sagenheld. Die Hintergründe findet ihr zum Beispiel bei Wikipedia. Er ist auch auf dem Cover abgebildet.

Einige Songs sind auch eher im Hardrock und Metal verwurzelt. Zum Beispiel Thunderbolt, das relativ starke Thrash-Metal-Riffs beinhaltet und etwas an Exodus erinnert. Overdose on Sin schlägt diese Richtung auch ein. Dafür beginnt der Rausschmeißer Zombies quasi wie ein Stadionrock-Song, um dann zu einem AC/DC-Brecher zu werden. AC/DC-Anklänge gabs auch schon beim vierten Song De Emsomme Ulve, ein kurzes Instrumental, sowie beim Song Casual Rock-n-Roll, der schon vom Titel her quasi ein AC/DC-Song ist (allerdings eher Bon-Scott-Ära).

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Für manche Backing Vocals sind übrigens die fantastischen The Interrupters verantwortlich. Ansonsten trägt der abwechslungsreiche Gesang von Lars und zweitem Sänger Gabriel Gabriloff auch dazu bei, dass das Album nicht langweilig wird.

Das Album kommt bei uns über Demons Run Amok Entertainment und im Rest der Welt über Pirate Press Records. Veröffentlichungstermin ist der 15. März 2019.

Unser Interview mit Mastermind Lars Frederiksen zu Holger Daske findet ihr hier.

The Old Firm Casuals (Promobild)
The Old Firm Casuals (Promobild)
  1. Get Out Of Our Way
  2. Motherland
  3. Pendulum
  4. De Ensomme Ulve
  5. Holger Danske
  6. Casual Rock-N-Roll
  7. Traitor
  8. The Golden Fall Pt.1
  9. Thunderbolt
  10. Overdoze On Sin
  11. Nation On Fire
  12. Zombies

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Gripweed ist Wikipedianer mit Leib und Seele und das, was man gemeinhin als Musiknerd bezeichnet. Musikalisch ist er in vielen Genres beheimatet, wobei er das Exotische und Unbekannte den Stars und Sternchen vorzieht. Eine Weile bloggte er auch auf blogspot.de und war Schreiberling des leider eingestellten saarländischen Webzines Iamhavoc (Archivversion: http://archive.iamhavoc.de/), veröffentlicht seine Beiträge aber jetzt hier.

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