Wow – was für ein Debüt! Am 13.10. erschien unter Rise Records das Debütalbum The Love You Let Too Close von Thousand Below und das haut richtig rein. Explosiver, wütender und emotional geladener Post-Hardcore vom Feinsten.

Diese Scheibe fegt über einen hinweg und am Ende fragt man sich: Was ist denn da jetzt eigentlich passiert? Ich war direkt ein wenig überfordert mit so viel Emotion. Elf Songs gekleidet in ein düsteres Gewand – das Cover hätte nicht besser gewählt sein können.

Drückender, atmosphärischer Gitarrensound kombiniert mit dynamischem Schlagzeug sorgen für mächtig viel Spannung. Cleanvocals wechseln sich gekonnt mit derben Shouts unterschiedlicher Intensität ab. Langweilig wird es hier nicht. Musikalisch auf einem hohen Niveau, lässt lediglich die Stimme des Sängers James DeBerg vermuten, dass es sich um eine relativ junge Band handelt. Damit meine ich nicht sein gesangliches Können, sondern die jugendliche Frische, die dem ganzen Album ein gewisses Maß an Leichtigkeit verleiht.

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Der fünfte Song Carry The Weight sorgt für eine kurze Verschnaufpause, der Titelsong The Love You Let Too Close katapultiert einen dann aber wieder direkt zurück in diese schaurig schöne Musiklandschaft. Die Jungs hätten es nicht besser sagen können: „We aim to make songs that are heavy and fun, but you can also listen to them on a nighttime drive home through the rain when you’re thinking about life.“

Mit Vein setzten Thousand Below noch mal richtig einen drauf. Da wird es noch kraftvoller, noch wütender und dann der Break und es wird noch emotionaler. Kontrastreicher kann ein Song kaum sein. Mit Into The Gray folgt der typische letzte Song einer jeden Platte aus dem Bereich Post-Hardcore, ich denke ihr wisst was euch da erwartet!

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Bewertung
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Ich bin die Jule, Jahrgang ‘92, aus dem schönen Landshut in Niederbayern. Seit April 2017 bin ich Teil des AWAY FROM LIFE-Teams. Neben sporadischen Reviews und Konzertberichten präsentiere ich regelmäßig die Top-10-Songs und belästige euch jeden Monat mit unserem Newsletter. Am wohlsten fühle ich mich in melodischen Punk-Rock-Gefilden, dabei darf es weder an rauen Stimmen noch an harmonischen Gitarrenriffs fehlen!

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