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Mehr als drei Jahre ist es nun her, dass Dave Hause sein Debütalbum „Devour“ unter die Leute gebracht hat. Ab dem 2. Februar wird es nun endlich neue Songs für diejenigen geben, die von Bruce Springsteen, Bily Bragg und Chuck Ragan nicht genug bekommen können, denn: Dave Hause veröffentlicht bei Rise Records sein neues Album Bury Me In Philly!

Was aber vielleicht nicht jeder weiß: Seine musikalische Vergangenheit ist fest mit dem Hardcore verbunden. Wir haben ihn ausgefragt!

Wie bist du mit Hardcore-Musik in Berührung gekommen?

Dave’s erste Hardcore Band: Sick Of It All

Ich habe bereits als kleines Kind Rock-Musik geliebt. Das erste Album, das ich richtig geliebt habe, war „Nervous Night“ von The Hooters. Mit Aerosmith kam ich kurz vor der Mittelschule in Berührung. Die haben mich auch zu Iron Maiden und Metallica gebracht, die mich wiederum zum Punkrock geführt haben – vor allem zu den Misfits, den Ramones und zu The Clash. Sobald ich dann Sick Of It All entdeckt hatte, bin ich tief und für einige Jahre in die Welt des Hardcore eingetaucht, da war ich wahrscheinlich 16 oder 17 Jahre alt.

Welche Person oder Band hat dich am meisten beeinflusst oder inspiriert?

Gorilla Biscuits hatten auf Dave einen großen Einfluss.

Nachdem ich für Kid Dynamite Shirts verkauft hatte, bin ich für einige Jahre als Roadie mit Sick Of It All getourt. SOIA waren für mich immer diese große Band und es hat mich immens beeinflusst, zu sehen und mitzuerleben, wie sie arbeiten und wie es ist, mit ihnen unterwegs zu sein. Außerdem war das auch der Grund, warum ich für The Bouncing Souls arbeiten konnte, was für mich schlicht lebensverändernd war.

- Stäbruch Festival 2017 -
Stäbruch Festival 2017

Musikalisch haben mich Kid Dynamite und Gorilla Biscuits langfristig beeinflusst – zusammen mit einigen Songs, die Ernie Prada (Black Train Jack, Token Entry, Grey Area) und Walter Schreifels (Quicksand, Gorilla Biscuits) geschrieben haben. Außerdem war Dave Frankling von Vision von Anfang an sehr nett zu mir und wir sind bis zuletzt Freunde geblieben. Hardcore was very formative in my formative years.

Was war deine erste (Hardcore-)Show? Erzähl uns davon!

Dave’s erste Hardcore Show – Vorband als Headliner von H2O!

Meine Band Step Ahead hat am Beaver (jetzt Arcardia) College bei Philadelphia gespielt – das war 1996. Insgesamt haben dort zwölf Bands gespielt, H2O waren der Headliner. Es war verrückt! Wir haben gespielt, die Band von meinem Freund Colin, der später bei H2O eingestiegen ist, hat gespielt, es gab super viel Metalcore und dann eben noch H2O als Headliner. Es hat unglaublich viel Spaß gemacht und uns dazu ermutigt, weiterhin Shows zu spielen!

Erzähl uns von deinem ersten Hardcore-Album, das du dir gekauft hast.

Dave’s erstes Hardcore Album: Sick Of It All – Just Look Around

„Just Look Around“ von Sick Of It All! Ich hatte damals Metal gehört, viel nerdigen Gitarren-Kram und mochte auch ein bisschen Trash. Als Sepultura Sick Of It All als Support auf Tour mitgenommen hatten, habe ich SOIA das erste Mal gesehen. Ich habe es geliebt, dass die Lyrics im Vergleich zu Sachen aus dem Metal ehrlich und echt waren, dass die Musik von der Straße kam. Ich bin in Philadelphia aufgewachsen, also waren die Sachen, über die Sick Of It All gesungen haben, für mich viel relevanter als andere „heavige“ Musik zu der Zeit.

Welche Bands und Songs dürfen in deiner Hardcore-Playlist nicht fehlen?

Agnostic Front dürfen bei Dave Hause’s Hardcore Playlist nicht fehlen

Ich höre keinen modernen Hardcore. Als ich bei Paint It Black gespielt habe, hat es mich wegen der Gewalt quasi ausgebrannt. Ich habe einen anderen Weg gefunden, mich auszudrücken. Aber wenn ich eine Playlist anfertigen würde, würde sie Minor Threat, Bad Brains, Murphy’s Law, Sick Of It All, Gorilla Biscuits, Token Entry, Vision, Kid Dynamite, The Hope Conspiracy, Paint It Black, Death By Stereo, Slapshot, Black Flag, Agnostic Front, Cro Mags, Negative Approach, The Faith, Suicidal, The Circle Jerks und Naked Raygun beinhalten. Oh, und Inside Out!

Dave Hause & The Mermaid – live

Toursupport: Dead Heavens und Robyn G Shiels

01.03. DE – Köln – Gloria
02.03. DE – Hannover – Faust
03.03. DE – Berlin – Gretchen
04.03. DE – Münster – Skaters Palace
05.03. DE – Wiesbaden – Schlachthof
06.03. AT – Wien – Arena
07.03. DE – München – Strom
08.03. CH – Zürich – Dynamo
09.03. DE – Stuttgart – Universum
10.03. NL – Rotterdam – Roton
11.03. BE – Hasselt – MOB

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