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Insanity

Im Jahr 2016 erschien ein Album, welches seinerzeit leider klanglos an mir vorbei gegangen ist – das Debüt-Album der 2014 in Brighton gegründeten Bar Stool Preachers.
Doch zum Glück erschien nun auf Destiny Records ein ReRelease dieser Scheibe, so dass ich immerhin jetzt in den Genuss der Mischung aus Ska, 2Tone und Punkrock kommen darf.

Und diese Mischung hat es wirklich in sich…manch einem mag dieses Album vielleicht zu vielfältig daherkommen, aber mir gefällt diese Abwechselung einfach wahnsinnig gut.

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Auch wenn BSP auf „Blatant Propaganda“ dem Ska durchweg treu bleiben, so klingen die Songs in den Feinheiten doch immer wieder anders.
In dem einen Moment tönt es „very British“ aus den Lautsprechern und ein paar Minuten später vernimmt man Dub´ähnliche Laute und da liegt es doch nahe, dass man auch noch etwas Reggae dem ganzen hinzufügt.

So sucht man hier die Tristesse vergeblich und selbst der dritte und auch vierte Durchlauf kommt noch richtig frisch und kraftvoll rüber.

Spätestens jetzt sollte man auch mal einen Blick auf die Texte werfen, denn da gibt es auch eine Menge zu entdecken.
Intelligent verpackt finden hier soziale wie auch politische Themen ihren Platz und so tritt Sänger TJ McFaull auch passend in die Fußstapfen seines Vaters Colin, seines Zeichens Sänger von Cock Sparrer.

Und so läuft die Platte auch noch ein paar weitere Male durch und von Mal zu Mal erwischen mich die kravtvollen Melodien mehr und mehr, so dass ich mir ganz fest vorgenommen habe auch mal in den Live-Genuss der Jungs zu kommen.

Vielleicht vernimmt man dort ja auch mal etwas härtere Klänge von BSP…denn die Stimme und die Melodien der Jungs schreien geradezu nach einer feinen Streetpunk-Nummer!
Zur Not begnüge ich mich aber auch mit einem neuen Album…denn das ist nach so einem Debüt Pflicht!


Interpret: Bar Stool Preachers
Titel: Blatant Propaganda (Re-Release)
Genre: Ska / 2Tone / Punkrock
VÖ: 23.06.17
Format: LP, CD
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Tracklist:
1. Trickledown
2. Bar Stool Preacher
3. Looking Lost feat. Vic Ruggerio
4. Clock Out, Tools Down
5. My Own Worst Enemy
6. Start New
7. Good News
8. Keeping Busy
9. Battleworn
10. Friend Or Foe
11. Sleep No More
12. One Fool Down
13. Ballad (of the M1)

 

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Demons Run Amok
 
BEWERTUNG
Gesamteindruck
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Ich beginne mal nicht mit meinem Namen, sondern mit dem was mich ausmacht: Ich bin ein Weltenbürger, welcher es liebt seine Gedanken und Emotionen in guten handgemachten Klängen zu verlieren und genauso wieder herauszubefördern. Oder um es einmal schlicht und einfach mit den Worten eines guten Freundes zu beschreiben: I LIVE ON A BIG ROCK - CALLED PUNK-ROCK

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