Best-Of HC-Punk 2021: Der Jahresrückblick von Andreas

Auch Andreas lässt das Jahr Revue passieren. Seine Highlights waren unter anderem Worst Doubt, Turnstile und Ends Of Sanity.

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WTF Records

2021 – was sind wir froh, dass auch du nun an uns vorüberziehst! Obwohl sich auch dieses Jahr nicht von seiner besten Seite gezeigt hat, gab es doch das ein oder andere Highlight. Daher dürfen wir Euch in Zusammenarbeit mit CoreTex auch dieses Jahr wieder täglich unser ganz persönliches Best-Of-HC-Punk 2021 präsentieren!

Gleichzeitig dürft auch Ihr uns wieder bis zum 31. Dezember Eure Highlights des Jahres in der Leserumfrage mitteilen. Beantwortet dafür 6 kurze Fragen und gewinnt mit ein bisschen Glück eins von 3 Überraschungspakten mit CDs, Vinyl und mehr im Gesamtwert von über 100 Euro:

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PS: Folgt hier unserer Spotify-Playlist zum Best-Of 2021.

Andreas‘ Hardcore-Punk Highlights 2021

Servus, mein Name ist Andreas und ich komme aus Österreich. Seit 2 1/2 Jahren bin ich nun Mitglied bei AWAY FROM LIFE, wobei ich gestehen muss, dass ich 2021 eher weniger aktiv war. Schande über mein Haupt! Das ist hauptsächlich den allseits bekannten Begleitumständen geschuldet, da mein Fokus im Normalfall auf Konzertberichte liegt und wenn keine Konzerte stattfinden, gibt es auch dementsprechend wenig zu berichten. Nichtsdestotrotz gab es 2021 zumindest ein paar achtbare Releases, die den Ausfall sämtlicher Shows/Festivals wenigstens etwas erträglicher machten:

Alben des Jahres 2021

Worst Doubt – Extinction (BDHW)

Mir kommt es vor, als wäre es gestern gewesen, als ich das Review zu dieser Platte geschrieben habe. Fiel mein Ré­su­mé im April fast noch ein bisschen verhalten aus, mauserte sich Extinction zu einem meiner absoluten Favourites in diesem Jahr. Durchgängig druckvoller Heavy Hardcore im Stile von Xibalba findet sich auf dem eindrucksvollen Debütalbum der Franzosen wieder. Ganz stark, eine angenehme Überraschung. Könnte ich die Zeit zurück drehen, würde ich doch glatt ein halbes Sternchen mehr vergeben.

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Turnstile – Glow On (Roadrunner Records)

Zu Turnstile bedarf es an dieser Stelle keine allzu große Vorstellung. Mit ihrem einzigartigen Sound haben die Jungs aus Baltimore vor einigen Jahren frischen Wind in das Hardcore-Genre reingebracht und gehen ihren eigenwilligen Weg seither konsequent weiter. Vom wilden Hardcore Sound der Anfangstage hat man sich weitestgehend entfernt, die Wurzeln sind aber auch auf dem dritten Studioalbum Glow On unverkennbar zu hören. Auch wenn nicht alle Songs im gleichen Ausmaß zünden, sorgt der Großteil der eingängigen Lieder für einen derartigen Feelgood-Faktor, dass es locker für Platz zwei in meinem persönlichen Ranking reicht. Obendrein gibt es mit Holiday den ersten Hardcore-Sommerhit, was will man mehr!

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Nervosa – Perpetual Chaos (Napalm Records)

Ein weiteres Release, das mich eher unerwartet getroffen hat, war Perpetual Chaos von Nervosa. Hier wird bitterböser Old School Thrash Metal im Stile der frühen Sepultura oder Slayer zelebriert, herrlich!

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weitere erwähnenswerte Releases:

  • Enforced Kill Grid (Century Media)
  • Carnifex Graveside Confessions (Nuclear Blast)
  • Slope – Street Heat (BDHW Records)
  • Dead Heat 2 Cents (Triple B Records)
  • One Step CloserThe Place You Know (Run For Cover)

EPs des Jahres 2021

Ends Of Sanity – Ends Of Sanity

Die durchwegs kraftvollen Tracks auf der selbstbetitelten EP der US-Amerikaner nehmen dich mit auf eine Zeitreise in die frühen 2000er Jahre. Hatebreed lassen grüßen!

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Erwähnenswerte Highlights des Jahres 2021

Da der Fokus in dieser Rubrik normalerweise auf Konzerten und Festivals liegt, kurz und schmerzlos: keine!

Enttäuschung des Jahres 2021

Natürlich jedes abgesagte Konzert und Festival, realistischerweise waren die Absagen aber leider keine Überraschungen.

Ausblick für 2022: Für das nächste Jahr wünsche ich mir…

Grundsätzlich könnte ich den Text vom letzten Jahr 1:1 übernehmen, denn leider hat sich nach wie vor ja nicht viel an der allgemeinen Lage geändert. Zwischendurch gab es zwar kurz Grund zur Hoffnung, mittlerweile bewegen wir uns aber wieder in die entgegengesetzte Richtung.

Auch wenn sich hierzulande die Shows in Grenzen gehalten haben, war es doch schön zu sehen, dass es zumindest anderswo wieder regelmäßig (Hardcore) Konzerte gegeben hat (bzw. gibt). Obwohl es mittlerweile gar nicht so leicht ist, nicht zu resignieren und sich der Lethargie hinzugeben, lässt zumindest diese Tatsache ein wenig auf ein halbwegs normales Jahr 2022 hoffen. Hoffentlich fällt dann mein Jahresrückblick für 2022 etwas euphorischer aus, man wird sehen.

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