Best-Of HC-Punk 2023: Der Jahresrückblick von Tobi

Das waren die Highlights von Tobi im Jahr 2023.

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2023 war ich relativ viel unterwegs und hab auch sehr viele Platten gehört. Irgendwie war es aber auch ein Jahr mit vielen musikalischen Enttäuschungen. Aber auch totgeglaubte Bands haben mich positiv überrascht, denn auch Bands, die für mich am untersten Ende angekommen waren, haben plötzlich die altbekannte zweite Luft bekommen und nochmal einen raus gehauen.

Bevor ich mit den Auflistungen beginne will ich noch kurz ein paar Grüße raus hauen an Menschen, mit denen ich dieses Jahr im Musik-Bereich zu tun hatte oder viel Spaß hatte. Und zwar sind das Nico von Noisy Plastics, Nick von The Bloodstrings (Grüße an die Band), Stefan und Birgit von SBÄM, Drunktank und Heathcliff mit Lara und Burns, Melonball, Fratz von Hulk Räckorz und No Guidance.

ALBEN DES JAHRES 2023

Blink 182 – One More Time (Columbia Records)

„Ja was weiß ich“ dachte ich mir, als dieses Album angekündigt wurde. Wieder eine irrelevante Verschwendung von Vinyl, nachdem ja der Vorgänger Nine an Schlechtigkeit nicht zu übertreffen war. Aber ganz ehrlich, es ist wirklich ein super Pop-Punk Album geworden mit schnellen Songs, eingängigen Hymnen und auch ernsten Songs. One more time hat viel Gutes und nur ganz wenig Schlechtes. Und deswegen nehme ich es gerne in meine Jahrescharts, denn damit, dass Blink 182 tatsächlich nochmal ein starkes Album aufnehmen…damit hatte ich nicht gerechnet. Und das Video zu Dance with me ist halt schon ein Brüller.

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MxPx – Find A Way Home (MxPx Global Enterprises LLC)

Dann bleib ich gleich beim poppigeren Punkrock, denn auch MxPx haben in ihrer Laufbahn nicht nur Brecher veröffentlicht. Mir waren sie zur Panic -Zeit etwas zu langsam und zu 08/15. Aber die neue Scheibe ist wirklich toll. Melodien 3000, schnell, Midtempo, poppig, punkig. Es ist eine perfekte Mischung dessen, was MxPx verkörpern. Hat mir etwas geholfen, von Slowly going the way of the buffalo und Life in general etwas weg zu kommen und mich wieder auf den neuen Stuff einzulassen.

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The Iron Roses – s.t. (SBÄM Records)

„Die Platte ist wirklich stark. Ich finde, es ist eine Art Punkrock, die man nicht andauernd zu hören bekommt und somit auch einfach etwas Besonderes. Was ich mit Sicherheit sagen kann: Das Ding wird bei mir den Weg in die Playlists und den Plattenteller immer wieder finden. “ So habe ich es beim Schreiben der Review zusammengefasst und ja, es ist so geblieben. Läuft oft und gerne. Und man sollte hier auch ganz klar sagen, dass jede Boysetsfire-Assoziation fehl am Platz ist.

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V.A. – Guardians of the Galaxy – Awesome-Mix Vol. 3 (Hollywood Record)

Tja, auch anderer Scheiß findet sich in meinem Plattenregal wieder. Und da ich von vielen Marvel-Filme nach Endgame eher nicht so begeistert war, war die Vorfreude auf die vogelwilde Gruppe um Starlord riesig und wurde nicht enttäuscht. Doch was viel bei den drei Guardians-Filmen ausmacht ist der tolle Soundtrack. Enttäuschung Fehlanzeige. Auch dieses Mal ist die musikalische Untermalung des Films sehr awesome und daher darf ich mit Freuden verkünden, dass ich auch eine Nicht-Punk-Platte zu meinen Alben des Jahres zähle.

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Frenzal Rhomb – The Cup of Pestilence (Fat Wreck Chords)

Eine der ältesten Bands auf Fat Wreck Chords und mein Favorit aus Down Under hat es dieses Jahr in meine Charts geschafft. Die Mucke, die Texte, das Arrangement, welches Frenzal Rhomb am Start haben… Man muss sie doch lieben oder gibt es da etwa Zweifel? Und The Cup of Pestilence ist ein weiteres geiles Album, das sich in diese eh schon sensationelle Diskografie nahtlos einfügt. Hier unser Review.

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Aber natürlich gab es in diesem Jahr viele weitere geniale Alben, von denen hier noch ein paar als Empfehlung einen Platz haben:

  • Donots – Heut ist ein guter Tag
  • Rise of the Northstar – Showdown
  • Pascow – Sieben
  • Codefendants – Crime Wave
  • The Hives – The Death of Randy Fitzsimmons

EP DES JAHRES 2023

Jugheads Revenge – Vultures (SBÄM Records)

Als Kind der Neunziger sind für mich alle Bands aus dieser Ära ein Highlight, die den begonnenen Standard auch nach vielen Jahren noch halten können und vor allem nichts an ihrem Wiedererkennungswert verloren haben. Diese EP ist ein Paradebeispiel dafür.

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Rasta Knast / Dv Hvnd – Split (Sterbt Alle Records)

Ja, dass die Review noch 2022 erschienen ist, das lag an der Veröffentlichung Anfang des Jahres, aber die Split dieser beiden Bands ist schon 2023 erschienen. Und es wird gezeigt, dass Rasta Knast auf ihre alten Tage zwar eher spärlich neues Material veröffentlichen, aber das zündet dafür sofort. Und auch die Songs von Dv Hvnd machen mir große Freude. Da ich Zweite vorher nicht kannte, war es für mich somit ein Grund, diese EP hier zu erwähnen, denn alles ist geil.

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NEWCOMER DES JAHRES 2023

Newcomer… Keine Ahnung ehrlich gesagt. Aber wenn ich meinen persönlichen Newcomer bestimmen soll, dann ist das eine Band, die ich dank eines Repress wieder für mich entdeckt habe. Also spreche ich hier jetzt einfach über Nasum. Ganz lange hab ich mit Grind nix mehr groß am Hut gehabt, aber vor kurzem habe ich durch Zufall ne Repress von Inhale/Exhale gefunden und meine Liebe zu dieser Scheibe wiederentdeckt. Somit, auch wenn das jetzt vielleicht als Themaverfehlung gewertet wird, ich habe Grindcore als Newcomer des Jahres für mich wiederentdeckt.

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HIGHLIGHTS DES JAHRES 2023

Nachdem ich es in meinen Alben schon erwähnt habe, ganz klar die neue Platte von Blink 182. Konzerttechnisch betrachtet war das Jahr etwas durchwachsen, aber ein absolutes Highlight war der Auftritt von diversen Bands beim PRH 2.3. Die Eröffnung durch Heathcliff war absolut der Hammer und ich habe selten so viele Menschen bei der ersten Band vor der Mainstage gesehen, wie an diesem Abend. Außerdem will ich noch Missstand erwähnen, die als erste rein deutschsprachig singende Band den Strand zum Beben gebracht haben. Von den „großen“ Bands waren mein Highlight Satanic Surfers beim PRH, Bowling for Soup beim SBÄM Fest und Terror im Backstage München.

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ENTTÄUSCHUNGEN DES JAHRES 2023

Justin Sane (Anti Flag) – no more words needed.

AUSBLICK FÜR 2024: Für das nächste Jahr wünsche ich mir…

…viele tolle Shows, da ich jetzt schon viele schöne Konzerte auf dem Schirm habe, wie WIZO, Boysetsfire mit Strike Anywhere, NOFX, SBÄM Fest und natürlich das Punk Rock Holiday 2.4.

Außerdem freue ich mich auf viele neue Platten, wie zum Beispiel die kommende Scheibe von Sum 41, von der ich mir sehr viel erhoffe. Und da mir hier Landmines schon recht zusagt, gehe ich von einem starken Abschluss aus, bevor die Band sich auflöst.

Natürlich wünsche ich mir außerhalb der Musikwelt auch, dass die Kriege auf der Welt ein Ende finden, dass sich der Rechtsruck in Schall und Rauch auflöst und wieder mehr Empathie in die Köpfe vieler Menschen wandert. Aber da bin ich wohl einer der vielen verlorenen Romantiker dieser Welt…

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