- Werbung -
Dead Serious Recordings

Ein Casey Jones Review im Jahr 2017? Gab es da etwa ein Comeback, der 2012 aufgelösten Straight Edge Band aus Jacksonville (USA)? Schön wäre es! Aber eine Wiederveröffentlichung des zweiten Casey Jones Studioalbums The Messenger auf Vinyl ist jetzt natürlich auch nicht das allerschlechteste oder? 😉 Nachdem Backbite Records im Jahr 2016 mit Set If Off von Madball bereits den ersten Hardcore Klassiker neu aufgelegt hat, gibt es nun einen weiteren als Vinyl-Neuauflage.

The Messenger erschien ursprünglich im Jahr 2006 auf Eulogy Records und gehört mit Sicherheit zu den besten Veröffentlichungen, die in dieser Dekade herausgebracht wurden. Die Platte umfasst 12, teilweise sehr flotte, melodische Hardcore Tracks, die ordentlich punkig angehaucht sind. Anders als heutzutage viel zu viele Bands, nehmen sich Casey Jones und ihre Songs nicht immer allzu ernst. Man denke beispielsweise an Songs wie Coke, Bongs And Singalongs oder No Donny, These Men Are Straight Edge. Das macht halt noch richtig Spaß!

- Werbung -
Stäbruch Festival

Beim Hören der Songs wird einem erst klar wie schnell die Zeit doch eigentlich vergeht und wie sehr man auch die 2000er vermisst. Melodic-Hardcore wie er besser kaum sein kann.

Auch wenn die Band ihr Comeback leider nicht feiert, ist dafür Evergreen Terrance, aus der sich Casey Jones ja größtenteils zusammensetzte, 2017 nach einer längeren Pause wieder zurück. So soll demnächst ein neues Album erscheinen. Im Sommer geht es für Evergreen Terrance außerdem auf große Europa-Tour.

Casey Jones – The Messenger: Angefangen vom Cover, bis hin zu den Lyrics sicher ein Meilenstein des Straight Edge Hardcores aus den 2000ern.

Tracklist

  1. „1 Out of 3 Had an STD“ – 1:54
  2. „Coke Bongs and Sing-A-Longs“ – 2:07
  3. „No Donnie, These Men Are Straight Edge“ – 2:02
  4. „Lessons“ – 2:35
  5. „Nothing to Lose“ – 4:35
  6. „Any Port in the Storm“ – 2:23
  7. „The Sober“ – 2:08
  8. „Medic“ – 2:02
  9. „Bite the Dust“ – 1:54
  10. „Times Up“ – 1:24
  11. „Punch-A-Size“ – 3:05
  12. „Shitstorm“ – 2:35
- Werbung -
Demons Run Amok
BEWERTUNG
Bewertung
Vorheriger BeitragBomb Out – Bomb Out ::: Review (2017)
Nächster BeitragAmplified Hate – Crossroads ::: Review (2017)
Mein Name ist Simon und ich habe AWAY FROM LIFE Anfang 2015 ins Leben gerufen. Mit 13 Jahren steckte mir ein damaliger Klassenkollege eine selbst zusammengestellte CD zu, seitdem bin ich dem Hardcore-Punk verfallen. In meiner Freizeit versuche ich möglichst viele Shows zu besuchen, spiele selbst in einer Band namens Thin Ice, probiere mich im Fußball und unternehme möglichst viel mit meinen Freunden und meiner Familie.

Beitrag kommentieren

Bitte gebe dein Kommentar ein
Bitte gebe dein Name ein