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Great Collapse, Tides und Shoreline am 3. Februar 2018 in der Stummschen Reithalle

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Am 3. Februar 2018 war es mal wieder soweit: in Neunkirchen ein Knallerkonzert. Und, oh Wunder, diesmal war auch einiges los. Zwar immer noch weit entfernt davon, ausverkauft zu sein, aber immerhin kam man sich nicht so alleine vor, wie bei manch anderen Konzis.

Los ging der Abend mit Shoreline aus Münster. Melodischer Punkrock in seinem besten Sinne. Die Band zeigte sich sehr dankbar, mit Headliner Great Collapse auf Tour zu sein. Bisher liegt eine EP namens You Used To Be A Safe Place vor, die über Uncle M erhältlich ist. Diese lohnt sich wirklich, es handelt sich nämlich um eine hochwertige Picture-EP mit goldenem Aufdruck. Ich Kretin hab mich aber für die Postkartenversion entschieden (Postkarte, Sticker, Downloadcode). Günstig, aber lange nicht so edel. Am 21. Februar ist die Band wieder im Saarland zu sehen und zwar im JUZ Utopia zusammen mit For Them All und A New Season (siehe hier). Wer sie also in NK verpasst hat: nix wie hin!

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AWAY FROM LIFE Streets

Tides sind schon lange einer meiner Fav-Bands aus dem Saarland. Das liegt natürlich auch daran, dass ich Sänger Thomas schon in mehreren Besetzungen und als Liedermacher erlebt habe, aber nicht zuletzt auch aus ihrem mitreißenden Punkrock. Mitgebracht haben sie außerdem einen Song mit Shoreline im Text, den sie bei dieser Gelegenheit auch extra betonen. Ansonsten haben sie neben den hervorragenden Songs von ihrem Debütalbum Celebrating a Mess (Review hier) auch drei neue Songs im Gepäck. Auch diese scheinen mir sehr ausgereift zu sein und machen Spaß. Sie haben bisher deutsche Titel, mal sehen, was daraus wird. Freue mich auf die nächste Auftritte und die nächsten Veröffentlichungen. Das Set endete mit dem superben Acapella-Ausklang von OKland.

Great Collapse bestehen aus ehemaligen Mitgliedern von unter anderem Death by Stereo und Rise Against. Der größte Pluspunkt ist sicherlich der ehemalige Strike-Anywhere-Frontmann Thomas Barnett, der gekonnt durch den Abend führte. Wie ein Derwisch hottete er über die Bühne und ließ seine meterlangen Dreads fliegen. Aber auch die Ansagen hatten es in sich: gegen Nazis, gegen Trump und für eine linkere Politik. Man fühlte sich an selige Zeiten erinnert, als Hardcore noch eine Message hatte. Lang ists her. Great Collapse jedenfalls sind eine wunderbare Band mit mitreißenden Songs.

Fazit: Ein wirklich großartiges Konzert! Mehr davon! Mehr! Mehr! Mehr!

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