Noch ein Konzertbericht aus Trier. Was ist denn hier los? Das wollt ihr gar nicht wissen! Oder doch? Aber JA aber NEIN; aber JA aber NEIN. OHMEINGOTT!

Ach, fangen wir einfach an: Zum Einlass fangen Alice D erstmal mit Soundcheck an. Immer doof für Band und Publikum. Aber sind ja in der Gegend bekannte Gesichter auf der Bühne. Wie ich das so mitbekommen habe, ist das an dem Abend auch das Livedebüt der Band! Ohne das negativ zu meinen spielt die Band Rumpelpunkrock! Mann muss sogar sagen, dass die Sängerin sogar ganz gut singen kann.

Danach sind die Kneipenjungs dran. Der Name erinnert an Kneipenterroristen, doch dem „Himmel sei Dank“ haben die Kneipenjungs mit der Band nichts zu tun. Um ehrlich zu sein, tue ich mich mir, wahrscheins dem Namen wegen, zunächst schwer mit der Band. Doch Mitte des Sets versteht auch der doofe Saarländer die Sache und hat seinen Spaß. Lyrische Meilensteine wie „wir sind die Jungs, komm und trink mit uns“ zaubern mir ein Lächeln ins Gesicht. Nichts für zuhause, aber live sehr amüsant!

Muss man eigentlich zu Chefdenker irgendetwas sagen? Claus ist totsterbenskrank, muss Tabletten nehmen und spült diese Tapfer mit Bier herunter. Erstaunlich wenig Witze / Sprüche werden auf der Bühne gerissen. Die Songs sehr solide rübergebracht. Man sieht Clausi anm, dass er für jeden Song kämpft. Doch nach über einer Stunde gibt er sich geschlagen. Die junge Generation an „Punkrockern“ wäre wahrscheins von vornerein zuhause geblieben und hätte sich von Mami den Fieberthermometer in den Po stecken lassen. Nicht so Clausi. In diesem Sinne Doppeldaumen hoch!

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