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Insanity

Liars & Thieves stammen aus Wuppertal und Köln. 2015 gegründet hat die fünfköpfige Band bisher eine EP und eine Single DIY veröffentlicht, bevor sie für ihr Debütalbum Thaumatrop bei Bastardized Recordings unterkam. Für ihr Debütalbum hat sich die Band gleich ein anspruchsvolles Thema vorgenommen: als Konzept dient eine Medaille mit zwei Seiten: I’m Alive eröffnet das Album und das Palindrom Evil am I beendet das Werk.

In der Zwischenzeit werden alle Probleme der Welt gelöst: soziales und ökologisches Fehlverhalten, dringliche Probleme, Stigmatisierung und Verfolgung aus politischen, religiösen und sozialen Gründen sind nur einige der Themen, die mehr oder weniger verkopft behandelt werden.

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HC-Punk-Umfrage

Musikalisch bedient man sich des progressiven Hardcores und melancholischer Texte mit zum Teil klarem Gesang und zum anderen verzerrten Vokills. Progressivität bedeutet hier, das sich ruhige und harte Passagen abwechseln, die Band nicht vor technischen Spielereien zurückschreckt und auch die Melodien nicht vernachlässigt werden. Wer an die früeheren Northlane, Invent Animate und Silent Planet denkt, liegt vermutlich ganz richtig, wie es mir der Infotext versucht zu verkaufen. Ich weiß nicht, ob die Vergleiche zutreffen, kenne keine der besagten Bands.

Aber das macht auch nix. Ich finde das vorliegende Werk ziemlich stark. Man wird regelrecht in die Musik hineingezogen und entdeckt immer wieder neue Facetten. Markus Esch ist für die harte und klare Produktion verantwortlich. das ansprechende Artwork im Digipak rundet eine wirklich starke Veröffentlichung ab, die ich bedingungslos allen Fans von anspruchsvollem Hardcore/Metalcore empfehlen kann.

Keine Musik für zwischendurch!

01. I’m Alive
02. Hibernate
03. Death Debt
04. Marble Eyes
05. VII
06. Scarlett Thread
07. Glass Cords
08. S.Y.A.F.M.*
09. Maelstrøm
10. Evil Am I

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Demons Run Amok
 
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Bewertung
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Gripweed ist Wikipedianer mit Leib und Seele und das, was man gemeinhin als Musiknerd bezeichnet. Musikalisch ist er in vielen Genres beheimatet, wobei er das Exotische und Unbekannte den Stars und Sternchen vorzieht. Eine Weile bloggte er auch auf blogspot.de und war Schreiberling des leider eingestellten saarländischen Webzines Iamhavoc. nach dessen Einstellung wechselte er mit Max zu Away from Life.

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