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Insanity

Lygo haben anlässlich ihres zehnjährigen Jubiläums eine kleine Minitour organisiert, die im Saarbrücker Karate Klub Meier (dort hat schon Bukowski gesoffen) ihren Anfang nahm. Da die Karten im Vorverkauf wie warme Semmeln weggegangen sind und die kleine Kneipe recht übersichtlich ist, hab ich mir gerade noch eine sichern können. An der Abendkasse blieben dann doch noch zwei liegen, wenn ich es richtig mitbekommen habe. Wo die beiden sich dann noch hätten hinstellen sollen… es war jedenfalls supervoll und das an einem Mittwoch…

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Mr. Linus machten die Vorgruppe. Trio, zwei Frauen und ein männlicher Schlagzeuger (der aber auf der offiziellen Facebook-Seite gar nicht genannt wird). Mir bisher unbekannt. Dies war jedoch nicht verwunderlich. Die Band gibt es zwar schon seit mindestens 2014, doch die Ostschweizer Gruppe spielte an diesem Abend ihren allerersten Auftritt in Deutschland. Gefälliger Indiepunk, war auch schon einiges los. Insgesamt ein schöner Auftritt. Etwas überraschte mich das Press-Club-Cover Suburbia. Das erwartet man eigentlich nicht, passte jedoch schön in den Auftritt hinein. Die dazugehörige EP hab ich mir dann auch gleich zugelegt. Gibts als CD oder Vinyl und bietet vier Songs, die sie glaube ich auch alle gespielt haben. Ist auf Platte jedoch etwas softer als live.

Lygo zeigten dann, warum sie damals von Kettcar als Ersatz für Love A ausgewählt wurden (wir berichteten). Damals hatten sie souverän die Stadienauftritte gemeistert, doch jetzt im kleinen Rahmen zeigt sich das Potential der Band. Schon krass, wie intensiv so ein Clubkonzert werden kann. Gerade die räumliche Enge machte sich hier bemerkbar. Blöderweise musste ich kurz nach Beginn kurz raus. Als ich dann wieder reinkam, blieb ich im Türrahmen stehen und musste aufpassen, dass ich nicht auf dem Effektboard rumtrat. So hatte ich dann auch immer die Setlist im Auge 😉 (siehe Galerie). Einen Zwischenfall gabs noch mit einer Box, die von der Theke fiel… Schwerkraft und so. Zum Glück war das Schlagzeug etwas weiter weg positioniert, so das nix passierte.. Als dann beim dritten oder vierten Song der Pogo losging, konnte ich gerade noch eine Zuschauerin aus der ersten Reihe auffangen (zweimal sogar). Lygo machten dazu dann auch noch eine Ansage, das man auf sich aufpassen soll. Aber so schlimm wars dann auch nicht. Die Songauswahl war super, ich glaube, sie haben jeden Hit gespielt, dazu auch die beiden Tracks von der neuen Single Kloß im Hals. Eben den Titeltrack und eine Neuaufnahme von Zeit für Dich. Der Wecker, der als Coverartwork dient, war auch ins Bühnenbild integriert. An Besonderheiten gab es dann noch Leben wert, einen Song, den sie zusammen mit Heisskalt und Lirr geschrieben haben.

Und dann kamen auch die beiden Damen von Mr. Linus zurück auf die Bühne beziehungsweise auf den Teppich. Ich weiß nur nicht mehr zu welchem Song… Nach dem „offiziellen“ Ende gabs dann noch drei Zugaben, darunter natürlich ihr Megahit Störche. Etwa gegen 22:00 Uhr war dann Schluss… Wunderschönes Konzert an einem Mittwoch in Saarbrücken. Danke an das Haifischblut Collective sowie natürlich an die beteiligten Bands und den Karate Klub  für diesen schönen Abend.

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