Home Hardcore Madball &#821...

Madball – For the Cause ::: Review (2018)

1
- Werbung -
Dedication Records

Ich muss ja ehrlich zugeben, dass ich Madball nie so genau verfolgt habe. Klar, die Demonstrating My Style und die State of Mind fand wohl jeder ziemlich knorke. Und früher gab es auch genug Leute, die ein Madball-T-Shirt nur wegen dem Baby mit der Knarre anhatten. Live hab ich sie auch ein paar Mal gesehen, aber ansonsten war ihr Sänger Freddy für mich immer nur der kleine Bruder von Roger Miret.

So bin ich also mit ihrem Gesamtwerk nur wenig vertraut. Aber For the Cause hat etwas an sich, das mich direkt begeistert: schon nach dem ersten Durchlauf, wusste ich, wie ich das Review schreibe. Vier Jahre nach Hardcore Lives präsentieren sich Madball auf ihrem mittlerweile neunten Album absolut unverbraucht und topfit. NY Hardcore als hätte es seit den frühen Neunzigern keine Entwicklung in der Szene gegeben. Stopp, so ist es nicht. Während der Gros des Albums tatsächlich typisch Madball ist, gibt es auch einige Überraschungen. For You hört sich beispielsweise an, wie ein 80er Jahre Metal-Stampfer, komplett mit Singalong-Chorus und beim Titelstück kommen überraschend auch Reggaeklänge und Frauengesang zum Einsatz.

Bandgeschichtlich markiert das Album die Rückkehr von Matt Henderson, der die Band 2000 bereits verließ und nun sowohl als Gitarrist als auch als Produzent zur Verfügung steht. Die weitere Produktion übernahm Tim Armstrong (Rancid). Musikalische Gäste sind auch einige vertreten, so ist an erster Stelle natürlich Ice-T zu nennen, der die Band bei Evil Ways unterstützt. Bei Rev Up ist Psycho Realms Sick Jacken zu hören. Tim Armstrong ließ es sich ebenfalls nicht nehmen, einen Gastpart einzusingen. Beim äußerst rockigen The Fog ist außerdem Steve Whale (The Business) zu hören.

Anspieltipps: Eigentlich alle Songs. Ein großartiges Werk der Veteranen aus New York, ohne Zweifel.

- Werbung -
BDHW

Demons Run Amok - Fest
BEWERTUNG
Bewertung
Vorheriger BeitragSBÄM FEST Indoor-Edition verkündet Line-Up
Nächster BeitragLost Avenue – Fears ::: Review (2018)
Gripweed ist Wikipedianer mit Leib und Seele und das, was man gemeinhin als Musiknerd bezeichnet. Musikalisch ist er in vielen Genres beheimatet, wobei er das Exotische und Unbekannte den Stars und Sternchen vorzieht. Eine Weile bloggte er auch auf Blogspot.de und war Schreiberling des leider eingestellten saarländischen Webzines Iamhavoc (Archivversion: http://archive.iamhavoc.de/) veröffentlicht seine Beiträge aber jetzt hier,

1 Kommentar

Teile deine Meinung mit und schreibe einen Kommentar

Kommentar eingeben
Name eingeben