Ship Thieves Irruption
Ship Thieves - Irruption (2021)

Chris Wollard ist mehr als die zweite Stimme neben Chuck Ragan bei Hot Water Music. 2008 startete er sein Solo-Nebenprojekt Chris Wollard & The Ship Thieves. Mit an Bord sind Bassist Chad Darby (Samiam) und Gitarrist Addison Burns sowie Drummer Bobby Brown (beide von The Enablers). Spätestens jetzt, fünf Jahre nach dem letzten Album No Anchor, ist diese Kombo zu einer vollwertigen Band gereift und zeigt dies auch im angepassten Bandnamen: Ship Thieves.

Markante Stimme und prägnanter Bass bestimmen das Album

Die unverwechselbare markante und raue Stimme von Chris Wollard prägt neben dem sehr ausgefeilten und präsenten Bass-Spiel das neue Album Irruption, das am 12. März 2021 erscheint. In zwei Songs bringt Addison am Mikro frische und doch perfekt ins Gesamtbild passende Abwechslung mit auf die Platte. Die zehn Stücke sind teils sehr unterschiedlich – vom soliden Punk-Rock zum Song mit Skatepunk-Feeling zum kurzen Oldschool Hardcore Kracher – und doch malen diese zusammen ein rundes Gesamtbild. Treibende Bässe, stimmige Background Vocals und vor allem sehr eingängige Sing along Refrains prägen das Album. Textlich sind verschiedene Szenen und Blickwinkel zu einer Story verwoben.

Ship Thieves (Pressebild)
Ship Thieves (Pressebild)

Abwechslungsreiches Album mit hohem Spaßfaktor

Irruption startet mit dem sensationell guten Opener The Embers of Enlightment – ein eingängiger Song, der einfach Spaß macht und gut einheizt. Entspannter Gesang und treibender Bass mit leichter Dissonanz machen Ghost Town so besonders. Ein schmissiger Mitsing-Refrain rundet das Stück stimmig ab.

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Tangled Net kommt viel schwungvoller und rotzig punkig daher. Drückendes intensives Tempo und der allseits präsente Bass von Chad Darby bestimmen den Song. Und auch hier der rote Faden des Albums: ein Refrain, der Lust auf Mitsingen macht. Augen zu und gedanklich ab zur Live Club Show!

Die leichte und eingängige Melodie, eine Prise Skatepunk-Feeling und der frische Gesang von Addison Burns am Mikro machen Hercules Stomp zu einer bodenständigen Punk-Hymne.

Einer meiner Favoriten des Albums ist Access Denied mit sehr schwungvollen sich wiederholenden Parts und markanten Bassläufen und wieder einmal dem intensiven Sing along Refrain. Mit (I Don’t Wanna) Face The Dog packen die Jungs Ihre Hardcore Wurzeln aus und liefern zwei Minuten Oldschool Feeling.

Für mich persönlich ist Irruption jetzt schon eines der Album Highlights des Jahres. Es macht einfach Spaß und durch die Abwechslung der einzelnen Stücke bleibt es spannend. Produziert wurde hier übrigens von Ryan Williams im Black Bear Recording Studio (Hot Water Musik, Pedro the Lion).

Tracklist

  1. The Embers of Enlightenment
  2. Race to Oblivion
  3. Ghost Town
  4. Tangled Net
  5. Hercules Stomp
  6. Virulent Man
  7. Access Denied
  8. (I Don’t Wanna) Face The Dog
  9. He Lost His Head
  10. Lurking Strain
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