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Der 05. Februar war mal wieder so ein Montag der feinsten Sorte. Das Wochenende war viel zu gut, die Arbeit viel zu anstrengend und ich schlurfte mäßig motiviert für den Abend nach Hause um dann schnell die Kamera zu packen und wieder zum Kleinen Klub der Garage in Saarbrücken zu pilgern. Wird schon gut werden!

Die mäßig große Anzahl an Zuschauern vor Beginn schien mir zu zeigen, dass eben auch für alle um mich herum ein Parademontag war. Bis zur und vor allem auch während der Vorband füllte sich der Kleine Klub bis hin zu etwas, das ich als gut besucht, vor allem an einem Montag, bezeichnen würde.

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Als Vorband hatten die Jungs von Smile and Burn auf diesem Teil ihrer Get Better Get Worse Tour Night Letters dabei. Waren jetzt gar nicht mal so unterhaltsam, haben aber immerhin auch nicht gestört. Man muss ihnen zu Gute halten, dass die Jungs wohl noch nicht viele Shows auf dem Buckel haben. So hat man dann immerhin noch viel Entfaltungspotential.

Dann kamen Smile And Burn auf die Bühne um die erste Klubshow von ihnen, die ich jenseits zahlreicher Festivalauftritte sehen sollte, zu beginnen. Mich irritierte zum einen, dass Sänger Phil mit Gitarre aufschlug, zum anderen hatte ich die Band fünfköpfig erwartet. Wenige Tage später fand sich dann die Erklärung: Gitarrist Saschi hatte entschieden, das Tourleben hinter sich zulassen. Chris wird die Band ebenfalls bald verlassen. Schade! Alles Gute.



Heute gab letzterer jedenfalls nochmal alles – ebenso die anderen Jungs. Phil griff immer mal wieder zur Gitarre, was neben dem üblichen aktionsgeladenen Rumspringen einen schönen Kontrast bot. Manchmal hatte man zwar den Eindruck, dass ihn das Gitarrespielen ein wenig vom Gesang ablenkt und er die höheren, anspruchsvolleren Töne mit etwas Mühe erreicht, dennoch war es für mich wirklich irgendwie besonders, nicht nur Action! Action! zu haben, sondern auch mal optisch etwas ruhigere Momente zu haben.


Wobei ruhig zu viel gesagt ist. Wenig besinnlich verlief dieser Montag Abend und auch in den teilweise sehr ausgedehnten Ansagen schlug sich der Wochenend-Hangover-Wahnsinn nieder. Ich stehe ja auf sowas. Nur Musik hab ich auf der Platte. Unterhaltsames Geplapper darf dann durchaus sein.


Ein Novum stellte wohl das Micro am Drumset dar. Wäre ja eine Verschwendung, wenn man sich dann nicht wenigstens mal zu einem „Fickt euch alle“-Ruf, in Ungewissheit ob man gehört wird oder nicht, hinreißen ließe. Mal sehen, wie lange Wolli das Micro behalten darf.

King Wolli und seine erste Ansage ever

Die wichtigste Lektion: Gib dem Drummer niemals ein Mikrofon. #hörtmanmichüberhaupt

Gepostet von Smile And Burn am Freitag, 9. Februar 2018

Alles in allem war es ein wirklich gelungener Abend und ich hätte mich geärgert, wäre ich auf dem Sofa versumpft. Die Herren können auch Klubshow! Ich hoffe, dass man sich im Sommer noch das eine oder andere mal mit einem Bier in der Hand und einem Festivalbändchen am Arm über den Weg läuft.

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