Releapse Records präsentiert uns Anfang März eine Split zweier Bands, die innerhalb des Hardcore-Metal Bereichs so angesagt sind wie kaum eine andere. Trotzdem könnten beide Combos kaum unterschiedlicher sein, was der Split insgesamt auch zu etwas ganz Besonderem macht.

Während Iron Reagan in ihrem Sound, sicher geschuldet des großen Bruders Municipal Waste, eine ordentliche Prise Thrash einfließen lassen, geht Gatecreeper schon extrem in den Death Metal Bereich, so dass der Hardcore Sound dort schon eher eine untergeordnete Rolle spielt.

1Side A – IRON REAGAN

Iron Reagan (Bild by Michelle Olaya)

Den Start der Split machen Iron Reagan aus Richmond, Virginia, die der Split ganze fünf neue Songs beisteuern. Die Band um Frontmann Tony Foresta ist spätestens nach der Persistence Tour 2016 und dem im vergangenen Jahr erschienenen Album Crossover Ministry endgültig an der Speerspitze des Hardcore-Punks angekommen und kann als weit mehr als nur ein Nebenprojekt von Municipal Waste angesehen werden.

Musikalisch auf die Lauscher gibt es auch auf der Split wieder astreinen Hardcore-Punk mit einer ordentlichen Portion Thrash. Iron Regan bewegen sich also keinen Millimeter von ihrem 2011 eingeschlagenen Pfad hinweg – viele mögen das Stagnation nennen, andere werden es hingegen feiern. Ich gehöre definitiv zu Letzteren! Wenn man auf Suicidal Tendencies oder S.O.D. steht, wird man Iron Reagan lieben!

Tracklist

1. Warning
2. Paper Shredder
3. Take the Fall
4. Proudly Unaccountable
5. Burn for This

2Side B – GATECREEPER

Gatecreeper – Photo provided by Earsplit Media

Gatecrepper steuern der Split lediglich zwei Songs bei, doch die Tracks hier haben auch eine deutliche längere Spielzeit als bei Iron Reagan. Wie zu Beginn schon erwähnt bekommt der Hörer hier Deathmetal-lastigen Hardcore. Der Sound klingt extrem hart und brutal – schwere Riffs, meist langsames Tempo und Solis bis zum abwinken. Ehrlich gesagt wurde ich mit Gatecreeper bisher noch nicht richtig warm, was sich auch mit der Split nicht geändert hat – ich kann mir jedoch durchaus vorstellen, dass die Band bei vielen zu gefallen weiß.

Tracklist

1. Daybreak (Intro)
2. Dead Inside
3. War Has Begun

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