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Scheisse Minnelli

ABFUKK melden sich nach vier Jahren ohne Veröffentlichung mit ihrem zweiten Album BOCK.AUF.STRESS zurück! Ihr Erstling wusste schon zu gefallen und mit der EP „Keine Kompromisse“ deutete es sich schon an, wie es mit ABFUKK weitergehen sollte. Dass es dann auch tatsächlich so kommt, macht einem besondere Freude. ABFUKK gehen nach wie vor keine Kompromisse ein und das merkt man der Platte auch an. 80er Deutschpunk trifft auf Hardcore und somit genau ins Schwarze!

Die Band präsentiert sich voller Wut, Energie und ordentlich abgefukkt. Schon mit dem zweiten Song der Platte „Kreatin statt Ketamin“ folgt ein ordentliches Statement der Wegberger Jungs, indem sie hier Kritik an stumpfen Drogenpunks üben.

„[…] der starre Blick ist´s, der dich verrät, ist denn ne Punkshow heut die Love Parade […]“ (Song: Kreatin statt Ketamin)

Wie dem Interview mit ABFUKK aus der letzten Ausgabe der Punkrock zu entnehmen ist, wurde das Songwriting auch von Rap und Hip Hop beeinflusst. Dies ist vor allem beim Song „Attentat“ deutlich zu erkennen – die Strophe wird rapmäßig gesplittet und harmoniert hervorragend mit dem Chorgesang im Refrain.

Unbedingt anzuspielen sind „Straßenköter“ und „Alle Farben“ – letzterer rechnet mit Faschos, konservativen Nationalisten und Hippie-Pazifisten ab.

Wie bereits oben erwähnt, werden auf dieser Platte keine Kompromisse gemacht und deshalb gehen die Jungs mit dem letzten Song „Baseballkeule“ noch einmal ordentlich in die Offensive und „verteilen verbal Haue in der Szene“.

Die Band liefert mit BOCK.AUF.STRESS eine super Platte. Lyrics, Musik und Komplettpaket sind einfach stark. Ob man es nun Deutschpunk oder HC nennen mag, ist dabei vollkommen egal. Fakt ist aber: ABFUKK geht voran, ABFUKK texten auf Deutsch, ABFUKK machen Bock auf Stress!

Anbei sei noch erwähnt, dass bock.auf.stress unter anderem als grünes und gelbes Vinyl (je auf 100 Stück limitiert) und auch als Tape via Twisted Chords erschienen ist. Kaufen!

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Mein Name ist Flo (22) und ich bin seit ich mich für Musik interessiere, auf zahlreichen Punk und Hardcore Shows unterwegs. Weil HC/Punk für mich dennoch mehr ist, als Konzerte zu besuchen und Merchandise zu tragen, versuche ich mich aktiv einzubringen und schreibe Artikel für AWAY FROM LIFE! Zusammen mit Simon harmoniert das toll und wir verstehen uns auch außerhalb von AWAY FROM LIFE super! Daneben habe ich eine eigene Band, spiele Fußball und interessiere mich für die eine oder andere Sache! Zurzeit hole ich das Abitur nach und falls ich nicht mit meiner Band groß rauskomme oder der Rolling Stone einen neuen Redakteur sucht, werde ich studieren. That´s it!

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